Berlin-Friedrichsfelde ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Lichtenberg und liegt im Nordosten der Stadt. Mit einer Fläche von rund 4,5 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von knapp 30.000 Einwohnern zählt Friedrichsfelde zu den größten und bevölkerungsreichsten Ortsteilen des Bezirks. Der Ortsteil ist vor allem für den berühmten Tierpark Berlin bekannt, der sich im Zentrum Friedrichsfeldes befindet und als einer der größten Landschaftstiergärten Europas gilt. Neben der Tierparkanlage befindet sich auch das Schloss Friedrichsfelde, ein imposantes Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert, auf dem Gelände.
Die Geschichte von Friedrichsfelde reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als landwirtschaftliche Siedlung gegründet, wurde der Ort im Laufe der Zeit zur Industriestadt. Heute sind noch einige Zeugnisse der Industriegeschichte in Friedrichsfelde zu finden, insbesondere in Form von denkmalgeschützten Fabrikgebäuden und Villen, die heute teilweise als Wohnhäuser oder kulturelle Einrichtungen genutzt werden. Neben dem Tierpark und dem Schloss bietet Friedrichsfelde auch eine Vielzahl von Grünflächen und Parkanlagen, die zum Entspannen und Spazieren einladen.
Der Ortsteil ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Es gibt mehrere Bus- und Straßenbahnlinien sowie eine S-Bahnstation, die eine gute Anbindung an die Innenstadt und andere Bezirke Berlins ermöglichen. In Friedrichsfelde finden Besucher eine Mischung aus Tradition und Moderne, mit historischen Gebäuden, kulturellen Einrichtungen und vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten. Ob Tierparkbesuch, ein Spaziergang durch die Parks und Gärten oder ein Museumsbesuch – in Friedrichsfelde gibt es für jeden etwas zu entdecken.